Kurze
Geschichte der K.D.St.V. Burgundia
Burgundia München wurde am 8. Juni 1899 von Mitgliedern der
Verbindungen Gothia Würzburg und Ripuaria Bonn aus der Taufe gehoben und als selbständige Verbindung beim Rektor der Universität
München angemeldet.
Unsere Farben moosgrün-gold-rosa verbinden uns seither mit dem Bekenntnis zum katholisch-christlichen Glauben, welcher uns natürlich jede Form des
studentischen Zweikampfes verbietet.
Der erste Einbruch, bedingt durch gravierenden Mitgliederverlust, erfolgte im Wintersemester 1904/05. Burgundia hörte zum ersten Mal in ihrer
Geschichte auf zu bestehen.
Das Sommersemester 1907 brachte den Neuanfang; Mitglieder der beiden grossen Münchner CV- Verbindungen Aenania und Rheno-Franconia
begründeten Burgundia aufs Neue. Seitdem gehören wir dem Cartellverband der Katholischen, Deutschen
Studentenverbindungen (CV) an.
Die Zeit nach dieser erneuten Begründung bescherte Burgundia ein
gedeihliches Wachstum, so konnte 1928 ein eigenes Verbindungshaus bezogen werden. 1936 jedoch, bedingt durch den Druck des
nationalsozialistischen Unrechtsregimes, löste sich Burgundia selbst auf, jedoch riss das alte Band der Treue unter den
Mitgliedern nie, so dass es 1949 zu einer Wiederbegründung an der damals noch jungen Universität Mainz kam.
Bereits 7 Jahre später, im Jahre 1956 entschied sich die Verbindung für einen erneuten Umzug in die Gründungsstadt München, wo 1969 ein
gemütliches Verbindungsheim im schönen Schwabing bezogen wurde. Bis heute ist dieser Erwerb in
der Elisabethstrasse das Zentrum unseres Verbindungslebens geblieben.
Die Prinzipien religio, amicitia, scientia, patria bedeuten für unseren Bund folgendes:
Die Erfahrung einer christlichen Gemeinschaft, die uns Kraft und Vertrauen gibt, ist der Grundstein unseres Zusammenseins.
Stolz über die Möglichkeit, gesellschaftliche, soziale, aber auch
berufsbezogene Verhaltensweisen unter Bedingungen einzuüben, in denen Fehlleistungen verziehen werden.
Freude über das Erfolgserlebnis, durch die selbstgewählte Bindung an eine studentische Korporation, die die individuelle Persönlichkeit zur Geltung
bringt. Hierdurch können Freundschaften entstehen, die eng, andauernd und bisweilen sogar über Generationen hinaus bestand haben.